Fleur de la Laine
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linnea:
liebe maartje, sehr schöne projekte hast du d
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margrit:
Vielen Dank für den Kommentar bei mir. Du str
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Ramona:
Hallo liebe Maartjevon jeher bin ich eigentli
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Alexia:
ja,ja. ich oute mich auch mal. ich finde Sock
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Anna:
Liebe MaartjeEtwas verspätet muss ich aber do
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Ramona:
Liebe Maartjeauch diese Strümpfe von Dir werd
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Susi:
Genau Deiner Meinung. Manches Muster wird reg
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Jinx:
Ich bin da ganz Deiner Meinung, mir gefallen
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Susanne:
Liebe Maartje,ich bin ganz Deiner Meinung, de
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Tina:
Hallo Maartje,Garn und Muster sehen zusammen
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Sabine Sachse
Hallo Martje, habe gerade den schönsten Blog im www. gefunden. Super.
LG an deinen Oskar von meiner Susi!

MfG Sabine
Strickfreude


Hallo liebe Sabine,
hab vielen Dank für Deine lieben Grüße und ich freue mich sehr, dass es Dir hier bei mir gefällt!
Und Oscar bedankt sich bei Susi für die lieben Grüße :)
LG,Maartje
30.7.2008-12:59
Katrin
Liebe Maartje,

schön hast Du es hier auch in diesem Blog! Es gibt ja soooo viel zu sehen und zu bestaunen!

Der Kimono ist wunderhübsch geworden !!!

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende,

liebe Grüße aus einem total stürmischen Weimar :)

Katrin
26.1.2008-20:21
maggy
Hallo Maartje,
Ich wünsche Euch 3 einen schönen Sonntag, war vor einigen Tagen hier ,aber es war gar nichts zu sehen und zu öffnen in dem Blog. Schöne Teile strickst Du da für klein Sophie .
Bis bald ,liebe grüße maggy
20.1.2008-11:24
Laura
Liebe Maartje, Dann lasse ich ein paar Grüße hier. Dein Blog ist einer der Schönsten überhaupt. Ich freue mich immer wieder, diese wunderschönen Wollsachen ansehen zu dürfen.
Herzliche Grüße :)
von
Laura
19.1.2008-21:42
maggy
Hallo Maartje , Viel hast Du wieder geleistet seit meinem letzten Besuch .Danke für Deine besuche in meinem Blog .Liebe Grüße maggy
9.1.2008-16:19
Doris
Hallo Maartje,
also da bin ja gespannt, wie eine Feder...eine stille Mitleserin von einem der schönsten und inspirensten Blogs
Liebe Grüsse
Doris




Danke Doris,
da freue ich mich sehr!!
Liebe Grüße von mir für Dich!
Maartje
9.1.2008-13:34
iris-julimond
Liebe Maartje.
Liebe Grüße und guten Rutsch für dich. Wie ich lese, hat es dich ja auch aus den Pantinen gehauen mit Grippe.Gute Besserung noch.
lg
Iris
29.12.2007-10:05
Laura
Liebe Maartje, leider ging der Kommentar bei Dir nicht. Deshalb auf diesem Wege einen guten Rutsch in das Neue Jahr und ganz herzliche Grüße
von
Laura
27.12.2007-14:34
Sindy
Ich bin durch zufall auf deinen Blog gestoßen und hab ein bisschen gelesen. Wie schon andere sagten fühlt man sich in deinem Blog tatsächlich sehr wohl. Fast ein bisschen wie ein Buch. Und da ich so fühlte wollte ich dir einen Gruß hinterlassen und dir beizeiten Wismars Bürgerpark empfehlen. Der ist wirklich sehr schön, gerade mit Hund. Eine grüne Oase zwischen Neubaugebiet und Autobahn. LG
15.12.2007-22:33
Astrid
Liebe Maartje,
Wollexpedition im Frühling klingt wunderbar!
Liebe Grüße
Astrid
14.12.2007-16:08

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Gedanken

Sonne, Sand und blauer Himmel


Ein Lächeln für Euch von mir!



Vielen, vielen Dank! Von Herzen Dank! Ich habe mich so sehr über die vielen Kommentare gefreut und über Eure einfühlsamen Worte und Gedanken. Jedes Wort von Euch tat so gut und Ihr könnt mir glauben, beim lesen Eurer Worte habe ich mehrere Taschentücher verbraucht. Es ist so lieb, mir das alles zu wünschen und zu schreiben und es mildert auch ein wenig das Heimweh. Wirklich wahr.

Am 3. Oktober war ich auf der Insel Poel. Nur 13 km von hier entfernt. Man hatte mir hier von dem Hundestrand erzählt und da das Wetter traumhafte, fast sommerliche Temperaturen hatte, wurde ich an diesem Tag zur Strandläuferin.

Kommt, ich nehme Euch mit...




Wenn man durch die Dünen kommt, das Rauschen der Wellen wahrnimmt, das Geschrei der Möwen hört...hüpft das Herz vor Freude...kann ich Euch sagen!


und so begann ich meinen Spaziergang bei sommerlicher Brise
zum Hundestrand. Ich wollte erkunden, wo ich denn meinen Oscar ausführen kann, wenn er bei mir ist.

und hier vor mir liegr ein toller Strandabschnitt. DER HUNDESTRAND!
Ist das zu fassen? So ein toller Strand und ich bin schon gespannt, wie Oscar hier herumtollen wird.
An diesem Tag waren einige Hunde unterwegs und ich habe jeden gestreichelt, der mir entgegen gekommen ist. Ohhhh da kam Wehmut und zugleich Freude auf.



Das ist doch ein toller Leuchtturm! Oder? Der blaue Himmel, die Sonne und der Turm. Himmlisch!



Im Hafen von Wismar liegen Fischkutter und so kann man sich täglich mit frischen Frisch versorgen.
Da ich leidenschaftliche Fischesserin bin, könnt Ihr Euch vorstellen, dass ich mich hier durch das Angebot futtere. Ein Schlaraffenland! Rauf und Runter und Querbeet...einfach köstlich!
Es liegen insgesamt drei manchmal auch vier Kutter im Hafen, doch ich habe mir den hier ausgesucht, da schmeckt es mir am besten!



Zurück im neuen Zuhause.


Zum stricken ganz gemütlich und...



...ist am neuen Strickplatz unter anderem *Miss Lilly Violet*
fertig geworden.
Diemal sind die Handstulpen mit einer Daumenöffnung und in den neuen Herbstfarben.


click

Ich wünsche allen ein wundervolles Wochenende und ich freue mich darauf, ausgiebig Zeit zu haben, um die Kommentare zu beantworten, von einigen habe ich auch die E Mailadresse und ich freue mich wieder aufs stöbern und bewundern Eurer Kreationen!









Maartje 05.10.2007, 19.38 | (18/18) Kommentare (RSS) | PL

So weit weg und so allein



Ich sitze auf meiner Terrasse und genieße die Sonne und den Wind. Die Wohnung liegt nur ca. 5 min vom Ostseestrand entfernt und so erfüllt der Ruf der Möwen die Luft, wenn sie stolz und majestetisch zum greifen nah meine Terasse umfliegen. Dennoch ist es kein Flair von Strand und Meer, was diesen Stadtteil prägt, der sich Seebad Wendorf nennt. Nur die Möwen lassen ahnen, dass man in Meeresnähe wohnt. Aber auch der warme Wind, die Sonne, oder wie die Wolken am Himmel ziehen.. .
Es sind jetzt genau 14 Tage. Die Kisten sind alle ausgepackt, alles steht an seinem Platz, die Zimmer sind eingerichtet und nun kann das Leben beginnen. Doch so einfach ist das nicht. Man zieht um mit Sack und Pack, stellt alles auf und baut sich ein Nest und dann kann es losgehen? Oh nein, weit gefehlt. Ich trage mein Zuhause in der Seele mit mir herum. Das habe ich unterschätzt und somit leide ich Höllenqualen. Oscar ist noch in Hameln. Ich hole ihn in 14 Tagen. So war es abgemacht und besser für ihn. Zum Glück gibt es Telefon und das macht es möglich bei Heimwehattacken nicht ganz zu verzweifeln.
Ich will mich nicht im Leid des Heimwehs baden, ganz bestimmt nicht, denn ich wollte den Abschied von Hameln und hier oben am Meer leben und arbeiten. Aber das Nest in uns, in unserer Seele, nehmen wir überall mithin, sind wir auch noch so erfahren und erwachsen...
Es ist Samstag und das Wetter zeigt sich heute Morgen von einer sehr schönen Seite. Die Sonne lacht, der Himmel ist blau und die Wolken tanzen mir was vor. Ich habe mir vorgenommen heute und morgen die Ostseeküste zu erkunden. Vielleicht irgendwo etwas Fisch essen, schauen, was es so gibt und vielleicht auch in einer kleinen Einsamkeit am Strand etwas zu Papier bringen. Der kleine Dana ist jetzt häufiger mit mir unterwegs, als in Hameln. Ich will immer sofort meine Gedanken und Eindrücke notieren. Ich brauche die Buchstaben im Moment sehr. Hinzu kommt noch, dass ich 14 Tage nicht mit dem Netz verbunden war, weil der Auftrag verschlammt wurde und ich saß förmlich auf dem Trockenen. Seit zwei Tagen kann ich aber nun wieder all die Menschen und deren Blogs wieder besuchen und das mildert auch das Heimweh!
Zu den ersten Dingen, die hier allerdings auch in den letzten 14 Tagen gemacht habe war, mir ein Wollgeschäft zu suchen. Ich bin nicht fündig geworden. Außer bei Karstadt, dort gibt es eine kleine Auswahl an schöner Wolle und ich bin mal wieder froh, das Internet zu haben und so ist meine Traumwolle immer greifbar und nur einen Klick von mir entfernt. Was ich aber schon im Juni hier in der Altstadt entdeckt hatte, war die Kunstwerkstadt.

Das ist eine offene Werkstatt und man kann dort gemeinam mit Künstlern gestalten. Es ist ein Projekt des Kunstvereins KaSo e.V. Künstler geben ihre Fertigkeiten weiter an interssierte Menschen. Ich habe für kommenden Freitag einen Filzkursus belegt und bin schon ganz gespannt, da die Atmosphäre mir sehr gefällt und der Rahmen, in dem diese Kurse stattfinden.






Meine kleiner Arbeitsplatz. Noch nicht ganz fertig eingerichtet, aber dennoch...es war das erste, was ich sofort aufgebaut habe.



Hier ist die Virtine zu sehen, die ich für meine Wollvorräte mitgenommen habe. Sie stammt noch aus dem Geschäft meines Vaters und ich wollte ihr einen besonderen *Sinn* geben. Was kann schöner sein, als sie mit Wolle zu füllen.
Zuerst wollte ich eine andere, kleinere Vitrine mitnehmen, die ich auch schon weiß gestrichen hatte, doch dann entschied ich mich, die Große mitzunehmen. Ich habe aber auch vor, sie auch noch weiß zu streichen.



Boltenhagens kleine Häuser mit einem grandiosen Geschäft *Princess & Queen* geführt von einem Ehepaar aus Hamburg und eine Fundgrube!!



Und da liegt es vor mir, das geliebt Meer und plötzlich bricht alles auf. Die Sehnsucht, die Liebe zum Wasser und ich gehe spazieren, lasse meinen Gedanken freien Lauf und lasse die Tränen vom Wind trocknen...


Endlos, weit und wunderschön...



und ich sammle Muscheln...



Dies ist mein aktuelles Strickzeug. Es wird eine Jacke aus der Lana Grossa Royal Tweed.
Die Farbe gefällt mir sehr und die Wolle ist himmlisch weich.





Das sind nur mal so ein paar Fotos. Ich selbst bin von den Eindrücken und auch vom Einrichten der Wohnung dermaßen erschlagen, dass ich manchen Abend nur so auf dem Sofa gesessen habe, ohne mein geliebtes Strickzeug. Meine Hände taten mir weh und ich war eigentlich auch viel zu müde, um die Nadeln klappern zu lassen. Das ändert sich jetzt allmählich. Bordüren, Tapeten, Schränke...alles will noch hergerichtet werden und ich bin auch voller Tatendrang und jeden Tag ein bisschen mehr. Ich geh es langsam an. Sonst hinkt meine Seele zu sehr hinterher und kann nicht mehr nachkommen.

Ich freue mich darauf wieder mit euch verbunden zu sein und neue Fotos zu schießen und zu berichten vom Leben an der Küste.
Aber glaubt mir, so schön es auch hier ist...die Rosen, der Garten, der Wald, die Weser... Heimweh ist was Schreckliches. Ich hoffe, es ändert sich, wenn ich meinen Oscar hier bei mir habe.

Verdammt, es ist nicht leicht...ein großes Mädchen zu sein!




Maartje 01.10.2007, 19.04 | (25/2) Kommentare (RSS) | PL

Jahr um Jahr...

*Lille Fleur* ist fertig geworden, und danach bin ich heute Nachmittag mit Oscar durch den Wald gegangen. Ich kam auch an alte Gärten vorbei. Die Luft war warm, ein leichter Wind und die Sonne blinzelte zwischen den Wolken hervor. Das erste Mal, dass ich Socken trug und einen Pullover anhatte.
Die Luft roch nach Herbst. Nach Obst, nach Nüssen, nach Blumen,nach Pilze, nach Mist (Das Feld war frisch gedüngt) und über die Gerüche kam die Erinnerung, die ich jedes Jahr um diese Zeit bekomme. Kindheit!

Ich muss an das Kartoffelfeuer denken, das immer im Garten um diese Zeit am Samstag loderte. An die Wespen, die auf den Pflaumen saßen, die auf dem Gartenweg lagen. An Fallobst vom Apfelbaum. Ich sehe meinen Grossvater im Blaumann an der Kreissäge und in seiner Werkstatt, rechts vom Hof. Ich sehe meine Großmutter, mit Strickjacke und Kopftuch bekleidet die nasse Wäsche auf die Leine hängt und dabei ein Lied summt.
Ich sehe so vieles, an das ich mich erinnere, und ich höre auch die Stimmen, den Schall und Klang der damaligen Zeit, während ich mit Oscar durch den Wald, am Feld vorbei nach Hause gehe.

Ich muss zurück zu meinen Kisten. Ich ziehe um, es muss noch vieles gepackt werden. Und doch...obwohl ich mich freue, dass ein neuer Lebensabschnitt beginnt...fühle ich mich heute den ganzen Tag so, als wolle ich auf den Schoß meiner Mutter und will mich verkriechen. Irgendwie ist es so, dass die Jahreszeit nicht für einen Aufbruch geeignet ist. Ich bin jetzt sentimental, ich weiß, ja klar...bin ich immer um den Herbst `rum. Aber es ist auch so, dass diese Luft und das Licht im Herbst in mir was ganz Bestimmtes auslöst. Ich nenne es mal *Anhänglichkeit* und ja durchaus auch *Wehmut* Das löst allerdings auch ein Zwetschgenkuchenessen aus und dann auch noch alte Fotos anschauen...
Himmel, es ist kein Wunder, dass mir in den letzten Tagen derart die Tränen kullern. Es ist der Abschied, der mir verdammt in den Knochen und auf der Seele liegt. Dazu noch das trübe Herbstwetter, Sonnendurchzogen und Erinnerungen in der Luft. Was soll man machen, da muss ich jetzt durch!

Am Abend finde ich ja immer noch einen Platz zwischen den Kisten auf dem Sofa und knuddel was das Zeug hält.

Eine kleine Inspiration gefällig? Also so wie die Tasche da auf der Bank...so fühle ich mich auch... im Moment!


click für weitere Bilder

Lille Fleur Beutel sitzt allein im Herbstsonnenschein auf der Bank vorm Haus!



Hier *Lille Fleur Beutel* im Atelier zwischen Nadel und Faden.



Ich bin nicht so oft wie sonst in den letzten Tagen am Laptop, dennoch stöbere ich und schaue auch bei Euch in den Blogs. Entschuldigt bitte, dass ich zur Zeit keine Kommentare hinterlasse. Der Umzug! Die Zeit ist so knapp, aber es kommen auch wieder ruhigere Zeiten, in denen ich hemmungslos Kommentare schreiben werde und mir wieder alles genau ansehe und durchlese. Bestimmt!!

Seid alle lieb gegrüßt und vielen Dank fürs Lesen und Vorbeischauen hier bei mir!

Bis bald!

Maartje 05.09.2007, 21.19 | (9/8) Kommentare (RSS) | PL

Auf Reisen...!


Anfangs des Jahres hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen,
öfter mal kleine Reisen zu unternehmen. Diesmal führte mich meine Zugreise nach WISMAR...


Wismar 003.JPG

Darf ich euch zu einem kleinem Rundgang in die Stadt einladen...








Das Schwedenhaus und der Seestern. Ganz gewaltig schöne Häuser, wie ich finde.



Die Nikolai Kirche. Riesiges Gebäude...einfach imposant!



Jede Ecke ist entzückend!



Hier das Bio - Café, das mitten in der Altstadt eine Perle des Genusses ist. Eis und Kuchen satt und wundervolle warme Malzeiten und einen traumhaften Innenhof! Hier habe ich oft und sehr gerne gesessen.




Ein wunderbares kleines Hotel mit entzückenden Zimmern!!



Rosen mitten in der Altstadt...







Der Bahnhof von Wismar.



Und im Regen verlasse ich die Stadt, die mir sehr gefallen hat!



Es war toll  und hat sehr viel Spass gemacht diese Stadt zu erkunden.
Die Zugfahrt war auch nicht langweilig, viele Begegnungen und viele interessante Gespräche. Es reisen ja unwahrscheinlich viele Menschen quer durchs Land mit dem Zug. Ich hatte mir zwar Strickzeug eingepackt und auch ein Buch für die Fahrt, aber es war dermaßen viel los, an Eindrücken...dass ich weder zum Stricken noch zum lesen gekommen bin.

Die nächsten Fotos gibt es von meiner neuen Filztasche. Da bin ich wie gesagt mächtig gespannt, wie euch mein Taschendesign gefällt.

Für heute Abend wünsche ich euch einen wundervollen Sommersamstag!

Maartje 23.06.2007, 18.07 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Eine Reise mit Rückfahrschein!


Reise/Leichtes Gepäck

Zugstricken!!



Reise



Reise


 Reise




Reise/Zwischenstopp

 

Länger als erwartet und vor allem als geplant, war ich unterwegs. Ich habe gesehen, dass alles möglich ist, egal wo…Stadt-Land-Fluß…

Egal wo. Angekommen bin ich noch nicht, ich bin noch auf der Reise und so ist es auch zu verstehen, diese Reise, auf die ich mich begeben habe. Es sind Stationen, das Ziel ist noch nicht in Sicht. Aber irgendwann…bestimmt, da bin ich mir sicher…werde ich ankommen, an dem neuen Ufer. Doch vorerst geht diese Reise weiter…ins Unbestimmte nach irgendwohin und solange buche ich immer noch den Rückfahrtschein gleich mit. So nach dem Motto…man kann ja nie wissen!

 

Manche Reisen sind wie Seilspringen, ohne doppelten Boden und Netz und so kam ich mir auch in den letzten Tagen irgendwie im Schwebezustand vor. Auf dem ersten Blick war alles wunderschön und rosig und jauchzend, doch auf dem zweiten Blick doch wohl eher wie einen blick in das Gehäuse eines verfaulten Apfels. Damit meine ich meine beiden Termine, die ich in den letzten Tagen wahrgenommen hatte. Sie sollten entscheiden. Nein, definitiv war das nicht mein Ufer, an dem ich ankern wollte. Die Reise dorthin an sich war wundervoll. Man sagt nicht umsonst, dass der Weg das Ziel ist und auf jeden Fall kann ich sagen, dieser Weg war wunderbar und von neuen Begegnungen und Erfahrungen geprägt.

Normalerweise fahre ich weitere Strecken mit dem Auto. Doch diese Reise wollte ich ganz bewusst mit dem Zug unternehmen. Ja, ich wollte was erleben. Wirklich und tatsächlich wollte ich sehen und riechen und erfahren. Ich buchte mein Ticket und auch das Pensionszimmer online und los ging die Reise. Ich ließ meinen Wagen vor der Haustür stehen, nahm das Taxi zum Bahnhof und schon am Bahnsteig war mir klar, dass ich mich für die richtige Art und Weise zu reisen entschieden hatte.

 

Ich kam mit einigen interessanten Menschen ins Gespräch. Reisende kommunizieren miteinander. Sie lächeln sich an, sprechen über ihre Reiseziele, erfahren etwas voneinander. Für mich, als schreibenden Menschen war das eine wahre Fundgrube von Offenbahrungen und ich freute mich sogar, als ich eine geschlagene Stunde auf einem Bahnsteig in Löhne stand, um auf meinen Anschlusszug zu warten. Gespräche über Gespräche. Lachen und Fröhlichkeit von allen Seiten. Dennoch sollte ich vielleicht zum Löhner Bahnhof noch erwähnen, dass es sich hierbei um einen Ort handelt…an dem man im Grunde nur ein Lied auf seinen Lippen trällern kann…*Spiel mir das Lied zum Tod* mir fiel tatsächlich nur noch der Kultwestern ein… beim Anblick der Gleise.

 

Als ich endlich an meinem Zielort ankam, nahm ich mir ein Taxi zur Pension. Da man ja immer das erste Taxi nehmen muss, das in der Warteschlange steht, krabbelte ich mit Gepäck und frohen Mutes auf den Rücksitz eines riesigen Vans. Der Taxifahrer war Inder und ich schwöre…er hätte genauso gut in New York seine Fahrkünste anbieten können. Ich weiß nicht mehr genau wie ich zur Pension kam, aber es ging so schnell und begleitet mit Indischer Popmusik, hin und her schaukelnd in den Sitz gedrängt und betäubt vom Lärm seiner Stimme, denn er sang natürlich Bollywoodmäßig die Songs mit…lud er mich präzise vor dem Pensionshaus ab.

Da stand ich nun, mit leichtem Gepäck und schweren Herzens, aber immer noch frohen Mutes, vor einer Haustür, die ich mir online ausgesucht hatte. Ich hoffte, dass ich nicht irgendwelchen Sexgängstern ins Netz gegangen war und ich tatsächlich gleich in das Gesicht einer lieben und vertrauenswürdigen Pensionswirtin gegenüber stehen würde. Ich klingelte und hielt den Atem an.

Es öffnete ein älterer Mann, mit einem strahlenden Lächeln. Er bat mich ins Haus und ich machte die Bekanntschaft seiner Frau, die mir sofort mein Zimmer zeigte. Beide äußerst sympathisch und sehr freundlich und von meinem Zimmer war ich schlichtweg begeistert. Ich wollte nur eine Nacht bleiben und am nächsten Morgen wieder weiter zu reisen, so dass ich mich freute, so ein Glück mit dem Zimmer zu haben.

Das Zimmer war bestückt mit einem Schreibtisch, Fernseher, Minibar und schönem großen Bad angrenzend. Ich beugte mich vor und entnahm der Minibar eine gut gekühlte Flasche Bier. Im Grunde bin ich keine Biertrinkerin, eher Rotwein, doch beim Öffnen der Flasche zischte es und der erste Schluck prickelte auf der Zunge und es rann mir köstlich die Kehle runter. Auf jeden Fall wollte ich ein ausgiebiges Bad nehmen und mich so richtig schön ausruhen, Reisenotizen schreiben und gemütlich Fernsehen vom Bett aus.

 

Ich hatte wunderbar geschlafen und war topfit am nächsten Morgen. Ich hatte das Zimmer mit Frühstück bestellt und so saß ich pünktlich um 8.00 Uhr im Frühstücksraum. Mich erwartete ein super leckeres Frühstück. Früchte, Joghurt, frische Brötchen, frisch gepresster Orangensaft…einfach köstlich und als ich wenig später wieder abreiste, fühlte ich mich, als könnte ich Bäume ausreißen, gerade richtig um den ersten Termin wahr zu nehmen, den ich an diesem Tag um 9.30 Uhr hatte und ob der gut verlaufen ist, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Begeistert war ich nicht besonders. Ich erwähnte ja schon anfangs, dass es wie Seilspringen ohne Boden und Netz war und noch ist alles in der Schwebe. Wird es konkret, werde ich berichten. Ganz bestimmt. In diesem Schwebezustand fuhr dann mit dem Taxi wieder zum Bahnhof, um meine Reise fortzusetzen. Unter anderem besuchte ich noch meine alte Schulfreundin, die ganz in der Nähe der Grenze lebt und blieb bei ihr für einige Tage. Wir machten uns eine schöne Zeit. Es war unglaublich, was wir uns alles zu erzählen hatten. Ich habe diese Tage sehr genossen und in alten, gemeinsamen Erinnerungen zu schwelgen ist auch so ein Punkt, der die Zeit anhält.

 

Auf der Fahrt wieder zurück, war mir anders zu Mute, als auf der Hinfahrt. Ich war zufrieden, diese Reise unternommen zu haben. Zu erleben, wie klein die Welt tatsächlich ist und wie nahe man wildfremdem Menschen kommen kann und wie zuhause man sich in der Fremde fühlen kann….nicht verloren zu sein!  Dieses Gefühl war wichtig für mich. Unglaublich wichtig…und als ich mit meinem leichten Gepäck wieder im Hamelner Bahnhof ankam, mich von Reisebekannten verabschiedete, und zu Fuß durch die Stadt, zur Weserpromenade ging, die Sonne im Gesicht spürte den Wind im Haar und auf der Haut…den Blick zum Wald, dort, wo Menschen und Hund auf mich warteten…hatte ich ein Gefühl in der Brust, dass mir die Tränen über das Gesicht kullerten….HEIMAT. Ich sage euch…dieses Gefühl ist nicht zu verachten. Ich befinde mich auf der Suche, um neu zu wachsen, neu zu erkennen, wieder neu zu wurzeln und dem Glück auf der Spur zu sein. Doch dieses unglaubliche Gefühl an den Ort seiner Kindheit zurückzukommen…verschlägt einem den Atem und setzt eine großartige Freude frei, so dass man nur noch alles umarmen möchte.

 

Und wieder zu Hause, und natürlich wieder an den PC und ab ins Netz war es für mich so, als würde ich einen Raum betreten und euch alle sehen, umarmen, begrüßen und jeder von euch sagt mir etwas von euren Erlebnissen und Erfahrungen über das Stranden im Leben. Ich möchte euch allen…jedem einzelnen von ganzem Herzen danken. Jeder Kommentar kam aus Eurem Herzen und ich bin wirklich sehr glücklich euch zu kennen. Ich werde jeden einzelnen Kommentar noch ausführlich beantworten und auf jeden Fall werde ich euch alle mit auf diese Reise nehmen…die ZUKUNFT heißt. Ich bin dankbar, dass ihr an meinem Leben teilhabt und meine Freude über all eure Worte ist unbändig. Morgen Vormittag werde ich erst einmal eine ausgiebige Blogrunde unternehmen und sehen, was es Neues bei euch gibt. Ich habe auch zwei Postpakete bekommen, die ich gleich öffnen werde. Wolle natürlich!! Dann geht es ab nach Draußen mit Oscar, den ich so sehr vermisst habe in den letzten Tagen.

 

Ich wünsche euch einen wundervollen Samstagabend und ein ebenso schönen Sonntag!






Maartje 12.05.2007, 19.45 | (13/13) Kommentare (RSS) | PL